Kratzfest dank Nano-Technik
Handy-Hersteller wie Nokia erkunden das Potenzial der Nanotechnik.
Bob Iannucci, Leiter der Nokia-Forschungsabteilung, nennt sich selbst einen "enthusiastischen Skeptiker", wenn es um die Nanotechnik geht. Auf der Manager-Veranstaltung Lux Executive Summit im amerikanischen Cambridge skizzierte er mögliche Anwendungsfelder im Mobifunkbereich. So interessiert sich Nokia derzeit vor allem für Beschichtungen mit Nano-Materialien, mit denen man die Handys künftig stärker gegen Abnutzung schützen kann. Interessant seien auch Gehäuse, die sich selbst reinigen können.
Mit größeren Umbrüchen rechnet der Nokia-Mann erst in fünf bis sieben Jahren. Dann könnten bislang interne Komponenten durch Elektronik ersetzt werden, die direkt im Gehäuse integriert wird. Mittelfristig seien auch ausdruckbare Schaltkreise interessant. Auf diese Weise würden die Handys noch einmal sehr viel kleiner und leichter und ließen sich beispielsweise in die Kleidung oder in Schmuckstücke integrieren.
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