Wien hat erstes HSUPA-Netz Europas

Mobilkom Austria bietet High Speed Uplink Packet Access an. Auf passende Endgeräte müssen die Kunden aber noch ein paar Wochen warten.

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Mobile Daten-Uploads mit bis zu 1,4 MBit/s sind nun in Wien möglich, wenn man ein entsprechendes HSUPA-Endgerät mitbringt. Als nach eigenen Angaben erster Netzbetreiber Europas ermöglicht Mobilkom Austria die schnellen Uploads. HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist ein Teil der UMTS-Spezifikation Release 6 und ermöglicht in der maximalen Ausbauvariante den Upload von bis zu 5,76 MBit pro Sekunde. Auch die Delays im Download (HSDPA) werden durch HSUPA noch etwas verkürzt.

Auf HSUPA-fähige Endgeräte müssen Mobilkom-Kunden allerdings noch ein paar Wochen warten. Anfang April soll ein passendes USB-Modem kommen, im Mai eine Datenkarte. Bis Mitte März soll das Mobilkom-Netz in weiteren Ballungszentren Österreichs mit HSUPA ausgestattet werden. Parallel wird auch der Download auf maximal 7,2 MBit/s beschleunigt – dieses Tempo wird in Österreich bisher nur von One angeboten. Angesichts der steigenden Bandbreiten dürften bald auch größere Datenpakete auf den Markt kommen. Derzeit bietet One mit bis zu 10 GByte das größte monatliche Volumen zum Pauschalpreis.

Bestandskunden mit dem USB-Modem Vodafone Mobile Connect können den maximalen Download per kostenlosem Softwareupdate von 3,6 auf 7,2 MBit/s beschleunigen. Für die gleichnamige Datenkarte soll ab Mai eine Aktualisierung vorliegen. Ein Update auf HSUPA ist nicht möglich. (Daniel AJ Sokolov) / (anw)