Drahtlos-Surfen immer verbreiteter

Laptopnutzer finden immer häufiger einen Funk-Hotspot für den Onlinezugang unterwegs, müssen sich dabei aber mit vielen verschiedenen Anbietern und Preismodellen auseinandersetzen.

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  • dpa

Drahtloses Surfen wird Branchenexperten zufolge immer verbreiteter. Laptopnutzer könnten immer häufiger unterwegs einen Funk-Hotspot für den Onlinezugang finden, sagte Manfred Breul vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin der dpa. Schätzungsweise gebe es derzeit rund 14.000 WLAN-Hotspots in Deutschland. Auch die Deutsche Bahn bietet inzwischen an 25 Bahnhöfen einen drahtlosen Webzugang an. Eine flächendeckende Verfügbarkeit könne die Technik bislang aber nicht bieten – die Reichweite von WLAN-Hotspots sei meist stark begrenzt.

Während Gäste im Café teilweise noch kostenlos surfen dürften, seien viele WLAN-Zugänge mittlerweile kostenpflichtig, sagt Breul. Dabei erschwere die unüberschaubare Fülle von Hotspot-Anbietern Surfern oft die Nutzung. Häufig müssten Nutzer sich jedes Mal ein neues Online-Ticket kaufen, wenn sie etwa zuerst im Café und später am Flughafen mit dem Laptop ins Netz wollen. Dabei müssten sie sich nicht nur ständig neue Zugangsdaten merken, sondern auch unterschiedliche Tarifmodelle beachten. Wer unterwegs öfters auf einen Onlinezugang angewiesen ist, sei daher mit einem UMTS-Zugang meist besser bedient.

WLAN-Nutzer sollten auf eine verschlüsselte Verbindung achten, um die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten, rät Matthias Gärtner vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Auf Online-Banking, Internet-Einkäufe und das Versenden sensibler Firmendaten sollten Surfer an einem ungeschützten Hotspot dagegen besser verzichten. (dpa) / (vbr)