Petaflop-Rechner schon heute machbar

David Turek, Vice President Deep Computing bei IBM, im Interview mit Technology Review ĂĽber den Stand des Roadrunner-Projektes.

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Der Installation von Petaflop-Rechnern stehen keine wesentlichen technischen Hürden mehr im Wege. Nach Einschätzung von David Turek, Vice President Deep Computing bei IBM, könne der Konzern aus dem Stand eine Petaflop-Maschine liefern. "Wenn jemand dafür bezahlen wollte, könnten wir das heute machen", erklärte Turek im Interview mit Technology Review. "Wir könnten heute einen Petaflop-Rechner bauen. Aber das Verhältnis von Kosten zu Performance wäre so schlecht, dass niemand das heute tun will. Weil jeder weiß, dass die nächste Generation von Blue Gene schon sehr bald kommt."

Im vergangenen Herbst berichteten AMD und IBM, dass sie an einem Rechner arbeiten, der erstmals die Petaflop-Marke (Tausend Billionen Rechenoperationen pro Sekunde) knacken soll. Der geplante hybride Supercomputer "Roadrunner" soll am Los Alamos National Laboratory errichtet werden. Erstmals kommen dabei auch 16.000 der fĂĽr Video-Spielekonsolen entworfenen Cell-Prozessoren zum Einsatz. Im Interview mit Technology Review sprach Turek ĂĽber den Stand des Roadrunner-Projektes, Blue Gene und Sinn und Unsinn von Petaflop-Computern.

Siehe dazu das Interview in Technology Review online:

(wst)