Warner Music verringert den Verlust

Das Label hat im vergangenen Quartal sechs Prozent seines Umsatzes mit "Recorded Music" nicht mit physischen Tonträgern erzielt.

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Die US-amerikanische Plattenfirma Warner Music, eines der "Major Labels", hat im vergangenen Quartal 905 Millionen US-Dollar umgesetzt. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es noch 798 Millionen US-Dollar. Unterm Strich verringerte sich der Nettoverlust von 137 Millionen auf 30 Millionen US-Dollar, teilt das Unternehmen heute mit. Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr summiert sich der Umsatz auf 3,5 Milliarden US-Dollar, der somit um 65 Millionen gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Der Jahresnettoverlust bei dem Unternehmen, das Ende 2003 aus dem Medienkonzern Time Warner herausgelöst und an eine Investorengruppe verkauft wurde, ging von 1,4 Milliarden auf 169 Millionen US-Dollar zurück. Warner Music ist als eigenständiges Unternehmen seit Mai 2005 an der New Yorker Börse notiert.

Der Umsatz im Bereich "Recorded Music" betrug im vergangenen Quartal 775 Millionen US-Dollar. Davon entfallen 47 Millionen US-Dollar oder sechs Prozent des Umsatzes in diesem Bereich auf "Digital Recorded Music", also zum Beispiel auf Downloads. Die größten Fische im Warner-Teich sind James Blunt, Faith Hill, Green Day, Eric Clapton, Sean Paul, Disturbed, Staind und Craig David. In den USA habe der "digitale Umsatz" jenen mit physischen Tonträgern übertroffen, teilt Warner Music weiter mit. (anw)