Apple einigt sich mit weiterem Entwickler wegen Tiger-Weitergabe
Ende vergangenen Jahres hatte Apple Entwickler verklagt, die Vorabversionen der neuen Mac-OS-X-Version 10.4 Tiger im Internet verbreitet haben sollen.
Die allgemeine Verfügbarkeit von Apples neuer Mac-OS-X-Version 10.4 "Tiger" steht kurz bevor, da scheint es sich Apple angelegen sein zu lassen, juristische Auseinandersetzungen aus der Beta-Phase zu einem Abschluss zu bringen: Ende vergangenen Jahres hatte Apple Entwickler verklagt, die Vorabversionen von Tiger im Internet verbreitet haben sollen. Nach einer ersten außergerichtichen Einigung im März hat sich Apple nun mit einem weiteren der Beschuldigten geeinigt.
Mac OS X 10.4 und die damit einhergehende Weiterentwicklung von Apples Unix-Betriebssystem sei eine der wichtigsten Grundlagen für das Wohlergehen der Firma, hatte Apple als Begründung für das Vorgehen gegen die Entwickler genannt. Man habe viel in die Entwicklung investiert, um gegenüber anderen Plattformen funktionelle Vorteile vorweisen zu können. Die ungenehmigte Veröffentlichung beispielsweise über BitTorrent habe daher einen hohen Schaden verursacht.
Nach Informationen aus den Gerichtsdokumenten, die im Drunkenblog veröffentlicht wurden, muss Vivek Sambhara alle Informationen und Unterlagen, die er als Teilnehmer an der Apple Developer Connection erhielt, an Apple zurückgegeben. Außerdem gibt es eine gerichtliche Verfügung, dass Sambhara keine Informationen mehr besitzen oder weitergeben darf, die Apple gehören -- darunter fallen laut Gerichtsbeschluss auch alle Informationen über Produkte, die Apple noch nicht öffentlich angekündigt hat. Apple erklärte gegenüber US-Medien, Sambhara habe die Verantwortung für alle seine Handlungen in diesem Zusammenhang übernommen. (jk)