Linux-Distributor Red Hat investiert in Indien
Immer mehr Firmen aus den westlichen Industrieländern versuchen, ihre Claims auch in Indien abzustecken – und das nicht nur, um Entwicklungsressourcen zu bekommen, sondern auch um den Markt für die eigenen Produkte zu öffnen.
Immer mehr Firmen aus den westlichen Industrieländern versuchen, ihre Claims auch in Indien abzustecken – und das nicht nur, um Entwicklungsressourcen zu bekommen, sondern auch um den Markt für die eigenen Produkte zu öffnen. Nach Hightech-Prominenz wie Intel, AMD, Cisco und Microsoft kündigte auch der Linux-Distributor Red Hat an, sein Engagement in Indien ausbauen zu wollen, heißt es in indischen Medien unter Berufung auf Red Hats Finanzchef Charlie Peters.
Red Hat übernahm zuerst einmal alle Anteile an der indischen Dependance von dem Joint-Venture-Partner Javed Tapia, mit dem der Linux-Distributor in Indien zusammenarbeitete. Außerdem will Red Hat in den nächsten Jahren 20 Millionen US-Dollar in Indien investieren und die Zahl seiner Mitarbeiter verdreifachen, erklärte Peters auf einer Pressekonferenz. Damit wolle man das Engagement in einem der am schnellsten wachsenden Software-Märkte weiter ausbauen. Tapia wurde zum Chef von Red Hat Indien ernannt. (jk)