Electronic Arts startet mit Ingame-Werbung

Abkommen mit dem Microsoft-Tochterunternehmen Massive und IGA Worldwide sollen dem Spiele-Publisher den Markt für Werbung in Computerspielen und dem Internet eröffnen.

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Werbung in Computer- und Onlinespielen ist ein noch junges Marktsegment, dem Experten aber großes Wachstumspotenzial vorhersagen. Der weltgrößte Spiele-Publisher Electronic Arts (EA) unternimmt jetzt erste Schritte, die so genannte Ingame-Werbung für sich zu erschließen, berichtet das Wall Street Journal. Dazu hat EA Verträge mit Massive – einem Tochterunternehmen von Microsoft – sowie IGA Worldwide unterzeichnet.

In der Vergangenheit tauchte Werbung in Computerspielen hauptsächlich in Form statischer Einblendungen wie etwa Plakatwände bei Autorennen auf. Die Techniken von Massive oder IGA erlauben jedoch sich im Spielverlauf dynamisch verändernde Werbung – sofern der Rechner Zugriff auf das Internet hat. Damit eröffnen sich für die Werbebranche neue Möglichkeiten, die attraktive Zielgruppe der männlichen Computerspieler zwischen 18 und 35 Jahren effektiver zu erreichen.

Massive soll für EA bis zu vier Spiele für PC und Xbox 360 mit Ingame-Werbung versehen. Zum Start wird beispielsweise der Titel Need for Speed Carbon dabei sein, der für den Herbst angekündigt ist. Zu den PC-Spielen, die IGA mit Anzeigen bestücken soll, zählt unter anderen Battlefield 2142.

Siehe zum Thema Ingame-Ads auch den Artikel "Reklame-Daddeln, Werbung in Spielen: zwischen Euphorie und Skepsis" in c't 9/2006 auf Seite 60 (map)