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Umsetzer fĂĽrs Vorstadtfunknetz

Proxims MeshMax-Basisstationen verteilen einen Wimax-Internetzugang per WLAN weiter.

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Proxim zeigt in Halle 13, Stand C32 die ersten Basisstationen seiner MeshMax-Familie. MeshMax soll als Unterverteiler für Internet per Funk arbeiten, etwa in Gebieten ohne DSL-Ausbau. Dabei holt eine Wimax-Richtfunkverbindung das Internet über größere Strecken heran. Der Uplink läuft mit bis zu 25 MBit/s im 3,5-GHz-Band. Die lokalen Clients – Geschäfts- und Privatkunden, Hotspot-Nutzer – bedient die MeshMax-Basisstation per WLAN nach IEEE 802.11g (2,4 GHz).

Eine Version mit zwei WLAN-Funkmodulen arbeitet optional auch als Mesh-Access-Point, die beispielsweise den Zugang innerhalb einer Ortschaft in einem Mesh-Netz weiterverteilt. Dabei arbeitet der Mesh-WLAN-Backbone im im 5-GHz-Band, die Clients bekommen wie gewohnt Zugang. Proxim verwendet eine eigene Mesh-Technik, die Basisstation sind nicht zum noch kommenden IEEE-Standard 802.11s kompatibel. Ihre Stromversorgung kann optional über das LAN-Kabel erfolgen (Power over Ethernet). Proxim liefert dafür einen Injektor mit, denn wegen der Heizung im wetterfesten Metallgehäuse kommt die Basisstation nicht mit den derzeit per PoE verfügbaren 15 Watt aus.

Die einfache AusfĂĽhrung soll ab rund 1500 US-Dollar zu haben sein, die Mesh-AusfĂĽhrung liegt bei etwa 2500 US-Dollar. Dazu kommen die Kosten fĂĽr Wimax- und WLAN-Antennen, denn derzeit sind keine integriert. (ea)