Microsoft Exchange soll Voicemail lernen

Microsoft will seinem Groupware-Server Exchange in der kommenden Version 12 den Umgang mit Fax-Sendungen sowie Voicemail beibringen.

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Von
  • Hans-Peter SchĂĽler

Microsoft will seinem Groupware-Server Exchange in der kommenden Version 12 den Umgang mit Fax-Sendungen sowie Voicemail beibringen. Das Softwarepaket, das ausschlieĂźlich fĂĽr 64-Bit-Computer weiterentwickelt wird, soll sich auĂźerdem anrufen lassen und Mails auf Wunsch vorlesen. DarĂĽber hinaus verspricht Microsoft einen besseren Web-Client, und dass sich der Server besser durch IT-Manager pflegen lasse, etwa durch ein neu integriertes Scripting Tool auf Grundlage der angekĂĽndigten Monad-Shell.

Das Versprechen, die Exchange-Pflege werde für gestandenes IT-Personal erleichtert, kommt nicht von ungefähr: Schon der Übergang von Exchange-Version 5.5 auf die nachfolgende Ausgabe 2000 stieß auf wenig Gegenliebe bei den Betreibern, weil damit ein Zwangsumstieg vom pflegeleichteren NT-Domänenkonzept auf das bis dahin nur optionale Active Directory verbunden war. Die gesteigerte Leistungsfähigkeit ging bereits damals mit einem Umstieg auf neuere Hardware einher, auch wenn der eine oder andere Benutzer den Leistungszuwachs vielleicht gar nicht benötigt hätte. Exchange 12 geht noch einen Schritt weiter und wird sich womöglich für verschiedene Aufgaben gleich zur Installation auf mehreren Server-Rechnern anbieten.

Das Paket wird nach Äußerungen in den vergangenen Wochen wohl nicht vor 2007 auf den Markt kommen, doch eine Testversion hatte Microsoft jüngst an 1400 ausgesuchte Unternehmenskunden herausgegeben. Als nächster öffentlich sichtbarer Schritt könnte Mitte kommenden Jahres eine zweite Betaversion erscheinen. (hps)