Cebit

Foundry bringt Abteilungsswitches

Foundry Networks wagt sich mit zwei Gigabit-Ethernet-Switches in den mittelständischen Vernetzungsmarkt.

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Der bisher auf Vernetzungstechnik für Großunternehmen und Provider spezialisierte Hersteller Foundry Networks wagt sich in neue Gefilde. Auf der CeBIT (Halle 13, Stand C75) führt Foundry zwei neue FastIron-Switch-Modelle für mittelständische Unternehmen ein: Der FLS624 besitzt 24 Gigabit-Ethernet-Ports, der FLS648 die doppelte Zahl. Drei Slots für 10-Gigabit-Ethernet-Module (derzeit XFP oder CX4, 10GBaseT ist geplant) sorgen beim FLS624 optional für die Verbindung zum Unternehmens-Backbone oder zu schnellen Servern; der FLS648 besitzt zwei Steckplätze.

Neben üblichen Features wie etwa VLANs, MAC- und L3/L4-ACLs (Access Control List) oder Authentifizierung per 802.1X (Radius) und TACACS/TACACS+ beherrschen die FastIron-Switches auch Verkehrsanalyse per sFlow. Dabei leitet der Switch die ersten Bytes (maximal 512) des Ethernet-Frames an ein Intrusion-Detection-System weiter. Stellt dieses verdächtige Merkmale fest, kann das IDS den Quellport per Netzwerk-Management abschalten. Die Technik segelt bei Foundry unter der Flagge IronShield 360.

Die Basisgeräte kosten 3300 US-Dollar (24 Ports) beziehungsweise 4950 US-Dollar (48 Ports). Für ein optisches 10GE-Modul muss man 1100 US-Dollar ausgeben. Die Geräte sind derzeit in Musterstückzahlen zu haben, größere Mengen will Foundry im April liefern können. (ea)