Neurofeedback gegen Schmerzen

Forscher der Stanford University konnten zeigen, dass sich das Schmerzempfinden chronischer Schmerzpatienten mit Hilfe eines "Neurofeedbacks" reduzieren lässt.

vorlesen Druckansicht 59 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Forscher der Stanford University konnten zeigen, dass sich das Schmerzempfinden chronischer Schmerzpatienten mit Hilfe eines "Neurofeedbacks" reduzieren lässt. Das Ergebnis einer entsprechenden Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" publiziert.

Sean Mackey und Kollegen der Schmerzforschungsabteilung an der Stanford University nutzen die so genannte funktionale Echtzeit-Kernspintomographie. Der Patient kann mit Hilfe eines Tomographen in Echtzeit die Aktivitäten seines eigenen Gehirnes beobachten und sie mit mentalen Übungen zu reduzieren versuchen – beispielsweise indem er sich einen Teil des Körpers vorstellt, der schmerzfrei ist. Der Prozess ähnelt dem so genannten Biofeedback, bei dem man lernen kann, Blutdruck und Herzfrequenz zu kontrollieren, indem man seine eigenen Vitaldaten beobachtet.

Die neue Technologie ist bislang allerdings noch nicht bereit für den Einsatz in der Klinik, könnte sich später aber auch für andere Hirnstörungen wie Depression, Angstattacken oder Legasthenie eignen.

Mehr in Technology Review aktuell: (wst)