Business-Desktop-Rechner von Lenovo mit AMD-Prozessoren
Mit der ThinkCentre-A60-Baureihe erweitert Lenovo sein Angebot an PCs mit AMD-Prozessoren.
In den vergangenen Jahren steckten in den Firmen-Bürorechnern der ThinkCentre-Familie, die Lenovo von IBM übernommen hat, fast ausschließlich Intel-Prozessoren; AMD-Prozessoren hat Lenovo zunächst nur für die besonders billigen Baureihe 3000 verwendet. Mit dem ThinkCentre A60 rücken die Athlons um einige Plätze auf, denn diese PCs tragen typische Austattungsmerkmale professioneller Office-Rechner: Beispielsweise ist optional ein Trusted Platform Module (TPM) erhältlich, wobei Lenovo aber von der ThinkVantage Client Security Solution spricht.
Genau wie Dell bei den kürzlich eingeführten AMD-Rechnern (die allerdings dort nicht zur Business-PC-Familie OptiPlex gehören) setzt Lenovo auf den Nvidia-Chipsatz GeForce 6100 mit integriertem Grafikprozessor, der keinen digitalen (DVI-)Monitoranschluss anbindet; das kann erst eine optionale PCIe-Grafikkarte. Die hauptsächlich auf dem deutschen Markt aktive Firma Maxdata setzt deshalb beim Favorit 3000 A M01 auf den GeForce-6150-Chipsatz, der einen DVI-Port auf dem Mainboard ermöglicht. Andererseits verzichtet auch Fujitsu Siemens beim Esprimo E/P5616 auf diese Option.
Einige ThinkCentre-A60-AusfĂĽhrungen sind bereits in Deutschland bestellbar. (ciw)