US-Regulierer hält vorerst Handy-Verbot über den Wolken aufrecht

Da noch nicht ausreichend Daten vorliegen, um endgültig über eine Aufhebung des Verbots zu entscheiden, legt die FCC das Genehmigungsverfahren auf Eis.

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Der US-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) liegen nach eigenen Angaben keine ausreichenden Erkenntnisse darüber vor, ob und wie die Nutzung von Mobiltelefonen während des Fluges die Netze beeinträchtigen kann. Daher hat sie das Genehmigungsverfahren für das Telefonieren mit eigenem Handy im Flugzeug ausgesetzt. So bleibt das bisherige Handy-Verbot bestehen, geht aus einer Mitteilung hervor (PDF-Datei). Die FCC will das Genehmigungsverfahren fortsetzen, wenn ausreichend Daten vorliegen. In der Zwischenzeit ergebe es keinen Sinn, angesichts fortlaufender technischer Tests weitere Stellungnahmen einzuholen.

Die FCC hatte im Dezember die Überprüfung des Mobiltelefonieverbots bekannt gegeben. In der Zwischenzeit hatten sich bei der Behörde viele Stellungnahmen angehäuft, in denen weniger technische als zwischenmenschliche Bedenken als Einwände gegen eine Aufhebung des Verbots angegeben wurden. Doch nicht diese, sondern wie auch kürzlich schon von der FCC eingeräumte Befürchtungen, es könne zu Störungen des terrestrischen Mobilfunks kommen, stehen bei der aktuellen Entscheidung im Vordergrund. (anw)