Telekom-Chef Ricke plant weit reichenden Konzernumbau
Pläne von Kai-Uwe Ricke könnten das Ende des 3-Säulen-Modells aus T-Mobile, T-Com und T-Systems bedeuten, berichtet die "Financial Times Deutschland".
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke plant einem Pressebericht zufolge längerfristig einen weit reichenden Konzernumbau. Dieser könnte das Ende des 3-Säulen-Modells aus T-Mobile, T-Com und T-Systems bedeuten, berichtet die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe. Denkbar wäre dabei, dass die Telekom am Ende nur noch zwei Sparten hat: eine für Privatverbraucher und eine für Geschäftskunden.
Bei diesem Plan gehe Ricke sehr vorsichtig vor und zentralisiere vorerst wichtige Funktionen in der Führung. Ricke wolle damit aber die Voraussetzungen für einen späteren Großumbau schaffen. Derzeit würde er diesen beim Betriebsrat nicht durchkriegen, der bereits durch das angekündigte Sparprogramm alarmiert sei und weitere Stellenstreichungen befürchte. "Angesichts dessen, was jetzt gemacht wird, brauchen sie später nur noch den Hebel umzulegen", zitierte die Zeitung einen Insider. Die Telekom hatte bereits eine Straffung ihrer Führungsorganisation angekündigt. (anw)