Die ganze Welt im Rechner

Hacker wie Spezialfirmen arbeiten an einer Vernetzung von Google Earth und Second Life. Ziel ist die Verwirklichung des Taums vom Metaversum.

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Was wĂĽrde passieren, wenn die virtuelle 3D-Welt Second Life mit dem Online-Globus Google Earth verschmilzt, um eine realistische Abbildung der Erde zu bilden? In einem vierteiligen, ausfĂĽhrlichen Report geht das Technologiemagazin Technology Review dieser Frage nach.

Tatsächlich offiziell angestrebt wird dieser Traum eines zusammenhängenden "Metaverse" weder von der Second Life-Betreiberfirma Linden Lab noch vom Google Earth-Anbieter Google. Dennoch arbeiten mehrere Programmierer und kleinere Firmen daran, die Avatare aus Second Life in die Erd-Abbildung Google Earth zu holen - und Teile von Google Earth nach Second Life.

Die Idee einer genauen Abbildung der Welt im Netz ist bereits recht alt - der Computerwissenschaftler David Gelernter von der Yale University beschrieb bereits 1992 in seinem Buch "Mirror Worlds" ein 3D-Universum, das dem, was Google Earth heute darstellt, recht nahe kommt. Vater des Metaversum ist wiederum der Science Fiction-Autor Neal Stephenson, der ebenfalls in jenem Jahr in seinem Roman "Snow Crash" seine Protagonisten durch virtuelle Welten laufen lässt, die viele heute an Second Life erinnern.

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(bsc)