Entspannte Ware für Freunde des Pinguins
Das Slackware-Team stellt die Linux-Distribution Slackware 11 sowie seine 70 MByte große Light-Version Zipslack vor.
Nach über einem Jahr meldet sich das Slackware-Team mit Release 11 der gleichnamigen Linux-Distribution zurück. Sie stellt neben dem bewährten und standardmäßig verwendeten Kernel mit der Versionsnummer 2.4.33.3 auch die neueren Varianten 2.6.17 mit Unterstützung für Multicore-CPUs und Hyperthreading sowie 2.6.18 zur Auswahl. Slackware 11.0 enthält den KDE-Desktop 3.5.4 inklusive des Amarok Media Players und alternativ dazu den schlankeren Desktop XFCE 4.2.3.2.
Neben aktuellen Versionen von Firefox und Thunderbird sowie dem Konqueror steht als Ersatz für die Mozilla-Suite deren Weiterentwicklung SeaMonkey 1.0.5 auf dem Programm. Ferner ist die Release mit der GNU C Library 2.3.6, der GNU Compiler Collection 3.4.6 und dem X Window System X11R6.9.0 ausgestattet. Entwicklern bietet die Release Perl 5.8.8, Python 2.4.3, Ruby 1.8.4, Subversion 1.4.0 sowie die grafischen Tools QT Designer und KDevelop. Außerdem enthält sie den Web-Server Apache 1.3.37 mit Unterstützung für Dynamic Shared Objects (DSO), SSL-Verschlüsselung und PHP.
Über weitere Einzelheiten gibt die Datei CHANGES_AND_HINTS.TXT Auskunft. Slackware 11.0 steht als ISO-Image auf den Slackware-Mirrors beziehungsweise über alternative Quellen oder via BitTorrent zum Download bereit. Außerdem versendet das Slackware-Team für 40 US-Dollar CD-Versionen. Eine 70 MByte große netzwerkfähige Version für die Konsole namens Zipslack soll in fünf Minuten startklar sein, indem man das ZIP-Archiv in einer FAT- oder FAT32-Partition entpackt und die Linux.BAT-Datei für den Systemstart bearbeitet. Auch sie steht zum Download bereit. (akr)