Schleswig-Holstein stellt Motorola finanzielle UnterstĂĽtzung in Aussicht
Seit 1994 investierte das Land laut Ministerium rund 26 Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln in das Flensburger Motorola-Werk. Sollte der Standort erhalten bleiben, will die Landesregierung weitere Fördermittel bereitstellen.
Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat dem Telekommunikationsunternehmen Motorola finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt, sollte der Standort in Flensburg erhalten bleiben. "Das Land wird im Rahmen seiner Fördermöglichkeiten bis an die Schmerzgrenze gehen", sagte Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU). Bis Mittwoch will der Konzern über die Zukunft des Standorts entscheiden. Von einem Verkauf der Logistik-Sparte wären 700 Mitarbeiter betroffen. Insgesamt zählt das Werk in Flensburg noch 900 Mitarbeiter.
Seit 1994 investierte das Land laut Ministerium rund 26 Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln in das Flensburger Motorola-Werk. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hatte der Konzernspitze von Motorola in den USA ein Modell zur Zukunft des Werks in Flensburg präsentiert. Er habe eine Möglichkeit vorgestellt, bei der keine Drittfirmen eingeschaltet werden müssten und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten blieben, hieß es vergangenen Sonntag. (dpa) / (jk)