Schenker und Medion: Notebooks für Gaming, CAD und 3D
Schenker zeigt zwei Workstation-Notebooks und für Gamer und eine 3D-Lösung ohne Brille; Medion bringt zwei Modelle mit schnellen Gaming-Grafikchips.
Schenker zeigt eine Lösung, um das Display seiner Notebooks nachträglich 3D-fähig zu machen. Dabei setzt der Anwender eine spezielle Scheibe vor das Display, die einen autostereoskopischen Effekt nachbildet, also eine optische Barriere eingebaut hat, sodass jedes Auge unterschiedliche Pixel sieht. Ein spezieller Treiber bereitet das Bild dann so auf, dass ein 3D-Bild entsteht. Die Scheibe erzeugt dabei laut Schenker fünf Hotspots, also fünf Positionen vor dem Display, an dem man ein 3D-Effekt sieht. Das funktioniert bei 3D-Filmen (auch Blu-rays), 3D-Fotos und bei Spielen.
Schenker will die Scheibe noch dieses Jahr bei 17,3-Zoll-Notebooks mit Full-HD-Display für weniger als 300 Euro Aufpreis mitliefern. Sie soll auch mit schon verkauften Notebooks mit solchen Displays funktionieren. Eine vergleichbare Technik hatte Sony voriges Jahr auf der IFA gezeigt, einen Test brachten wir in c't 9/12 (Archiv).
Zudem zeigt Schenker zwei Notebook-Workstations mit dem 3D-Profichip Nvidia K3000M (576 Cuda-Kerne, 2 GByte), um den es anfangs Verwirrung gab. Das Xirios W502 hat ein 15,6-Zoll-Display, das W702 eines mit 17,3 Zoll. Beide Displays sind mit 1920 × 1080 Punkten lieferbar und haben eine matte Oberfläche. Die Notebooks sind mit maximal 32 GByte Speicher, einem mSATA-Modul mit bis zu 256 GByte sowie HDD oder SSD erhältlich, wobei das W702 zwei Schächte hat. Als Prozessor lassen sich aktuelle i5- und i7-Modelle konfigurieren, maximal der i7-3920XM mit 3,8 GHz. Schenker will die Modelle ab Ende September ausliefern, bestellen kann man sie schon jetzt.
Beide Notebooks sind auch mit anderen Grafikchips lieferbar, Schenker nennt die Nvidia-Chips GTX 660M, GTX 675M und GTX 680M.
Den GTX 680M will auch Medion in zwei Gaming-Notebooks anbieten, dem Erazer X6825 mit 15,6- und dem Erazer X7821 mit 17,3-Zoll-Display. Beide werden mit einem Core i7 und bis zu 16 GByte Speicher ausgestattet. Sie sollen zum Start von Windows 8 am 26. Oktober erhältlich sein. (jow)