X-E1: Die kleine Schwester der X-Pro 1

OLED-Sucher, 16-Megapixel-Sensor, Filmsimulationsmodi: Fujifilm hat die spiegellose Systemkamera X-E1 vorgstellt. Hinter ihrer großen Schwester braucht sie sich nicht verstecken.

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Die neue X-E1 ist die kleine Schwester der X-Pro1, dem spiegellosen Flaggschiff bei Fujifilm.

(Bild: Fujifilm)

Fujifilm hat die spiegellose Systemkamera X-E1 vorgestellt. Der Hersteller platziert sie als kleine Schwester der X-Pro 1, dem Flaggschiff der Serie. In ihren Abmessungen von 129 mm × 74.9 mm × 38.8 mm liegt sie auf dem Level der Edelkompakten X100 und ist dieser auch optisch sehr nahe.

Die kleine X-E1 ist mit einem OLED-Sucher ausgestattet, der laut Fujifilm eine Auflösung von 2.360.000 Bildpunkten und eine hundertprozentige Bildabdeckung bietet. Aufgebaut ist er aus zwei Glaslinsen und einer asphärischen Doppellinse. Der Hersteller verspricht ein verzeichnungsfreies Sucherbild, das auch ein ausgezeichnetes Sichtfeld biete, wenn das Auge des Fotografen die Position verändere. Unterstützt wird der Sucher von einem 2,8-Zoll-TFT-Monitor mit einer Auflösung von 460.000 Pixeln.

Ausgestattet ist die X-E1 mit einem OLED-Sucher mit einer Auflösung von 2.360.000 Bildpunkten.

(Bild: Fujifilm)

Mit ihrer großen Schwester hat die X-E1 den 16-Megapixel-APS-C-Sensor gemein. Dieser soll eine Auflösung auf dem Niveau eines Vollformatsensors erzielen, so Fujifilm. Die Farbfilter-Anordnung des Sensors mache die Verwendung eines Tiefpassfilters nicht notwendig. Dieser reduziere zwar Moirés, verringert dafür aber die Auflösung. Mehr zu den Farbfiltern erfahren Sie hier. Unterstützt wird der Sensor von einem EXR-Prozessor-Pro, der eine schnelle und präzise Bildverabeitung erzielen soll.

Fujifilm stattet die X-E1 außerdem mit Filmsimulationsmodi aus, die sich an analogen Filmarten orientieren. Mit dabei sind unter anderem die Charakteristika der Filme Velvia, Provia und Astia. Dazu kommen noch verschiedene Filtereffekte.

Fujifilm verspricht eine intuitive Bedienung. Verschlusszeit und Belichtungskorrektur können mit einer Hand ausgeführt werden.

(Bild: Fujifilm)

Full-HD-Videos (1080p) zeichnet die E-X1 mit 24 Bildern pro Sekunde auf. Auch dafür stehen dem filmenden Fotografen Filmsimulationsmodi zur Verfügung sowie eine Blendenvorwahl für unscharfe Hintergründe.

Die X-E1 wird voraussichtlich ab November in Schwarz und Silber in den Läden stehen und knapp 900 Euro kosten. Dazu bringt Fujifilm auch neue Objektive auf den Markt, Informationen zu diesen gibt es hier. (ssi)