Kein Flash – kein Problem

Wie man mit wenigen Klicks seinem Computer und den eigenen Nerven etwas Gutes tun kann.

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Wie man mit wenigen Klicks seinem Computer und den eigenen Nerven etwas Gutes tun kann.

Es waren nur drei Klicks, die das World Wide Web für mich zu einem angenehmeren Ort gemacht haben: Bei Firefox erst „Tools“, dann „Add-ons“ und dann „disable Flash-Player“ anklicken. Seither hat es sich in meinem Browser ausgezappelt. Kein Gequengel nach Updates mehr, die ich mangels Admin-Berechtigung ohnehin nicht installieren kann; kein lästiges Laden mehr von Clips, um die ich nicht gebeten habe; keine ruckelnd scrollenden Webseiten mehr, weil der Player mal wieder zu viele Ressourcen in Beschlag nimmt. Seit ich flashlos im Netz unterwegs bin, läuft alles wie geölt.

Aber das Schönste ist: Es lenkt mich keine zappelnde Werbung mehr beim Lesen ab. Stattdessen gibt es nun schlichte graue Flächen als Platzhalter. Wunderbar. Ich überlege, diese Refugien der Ruhe herunterzuladen und zu sammeln wie Doktor Murke das Schweigen im Radio.

Text und bewegte Bilder passen einfach nicht zu einander. Wenn in den Winkeln des Sichtfeldes etwas flackert, zieht es den Blick magnetisch an. Das ist zwar bei Werbeclips durchaus im Sinne des Erfinders, aber nicht im Sinne der Leser. Wo Text steht, haben Videos oder Animationen nichts verloren.

Natürlich kann es vorkommen, dass ich mir ein bestimmtes Flash-basiertes Video anschauen möchte. Dann aktiviere ich den Flash-Player eben wieder. Die paar zusätzlichen Klicks ist mir meine Ruhe wert. (grh)