Sparkassen-Informatik und ver.di nehmen Verhandlungen auf

Die beiden Kontrahenten wollen ĂĽber einen Tarifsozialplan fĂĽr die Mitarbeiter sprechen, die von der geplanten Umstrukturierung betroffen sind.

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Die Geschäftsführung der Sparkassen-Informatik und ver.di haben diese Woche vereinbart, Verhandlungen über einen Tarifsozialplan für die Mitarbeiter aufzunehmen, die von der geplanten Umstrukturierung betroffen sind. Die Verhandlungen werden von Arbeitskämpfen begleitet, teilt die Dienstleistungsgewerkschaft mit. Bis einschließlich Montag befänden sich die Beschäftigten der Standorte Mainz, Duisburg, Köln und Karlsruhe im Streik. Die Vereinbarung zwischen ver.di und den Arbeitgebern sehe den Eintritt in eine freiwillige Schlichtung vor, falls in den Verhandlungen in den nächsten Wochen keine Einigung erzielt werden sollte.

Der reibungslose Ablauf im Zahlungsverkehr, an Bankautomaten oder Kontoauszugsdruckern werde weiterhin gewährleistet, versichert ver.di. Die Beschäftigten des IT-Dienstleisters der Sparkassen befinden sich seit Ende Mai im Streik. Von den 3400 Beschäftigten sind 1400 von der geplanten Standortschließung betroffen. Zwischendurch schienen die Fronten zwischen den Parteien verhärtet. Anfang August wies Sparkassen-Informatik den Vorwurf der Gewerkschaft von sich, bei der "Standortbündelung" ginge es um Entlassungen. Sparkassen-Informatik hält aber die Gewerkschaftsforderung nach einem Ausschluss betriebsbedingter Änderungskündigungen bis 2017 für nicht akzeptabel. (anw)