BT mit deutlichem Gewinnrückgang

Der Gewinn der früheren British Telecom fiel im abgelaufenen Quartal um 37 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum auf 600 Millionen Euro. Der Quartalsumsatz stieg zugleich um acht Prozent auf 7,2 Milliarden Euro.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Der britische Telecom-Konzern BT musste im abgelaufenen dritten Quartal seines Geschäftsjahrs 2005/2006 einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Nettogewinn fiel in diesem Zeitraum auf 411 Millionen Pfund (knapp 600 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 658 Millionen Pfund. Dies bedeutet einen Rückgang um 37 Prozent – Analysten hatten indes mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Seinen Umsatz konnte BT während der letzten drei Monate des Jahres 2005 hingegen um knapp acht Prozent auf von 4,58 Milliarden Pfund im Vergleichszeitraum auf nunmehr 4,95 Milliarden Pfund (rund 7,2 Milliarden Euro) steigern.

BT, früher British Telecom, ist der einzige unter den großen früheren Telecom-Monopolisten in Europa, der kein eigenes öffentliches Mobilfunknetz mehr betreibt. Dieses wurde im Mai 2001 in ein selbstständiges Unternehmen überführt – die heutige O2 wurde inzwischen von der spanischen Telefonica übernommen. Dafür trägt die IT-Sparte von BT inzwischen zu einem Fünftel zum Konzernumsatz bei. BT hatte Ende 2004 die Mehrheit am US-Anbieter Infonet erworben und später auch den italienischen Anbieter von Systemlösungen Albacom übernommen. (ssu)