Wie die Arbeit ins Web migriert

"Office 2.0"-Konferenz in San Francisco zeigte Beispiele und "Best Practices".

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Der Titel der Veranstaltung war eigentlich etwas irreführend. Denn das, was mehrere hundert Teilnehmer auf der "Office 2.0"-Konferenz in San Francisco in der vergangenen Woche zwei Tage lang besprachen (und über Laptops und Smartphones gebeugt vorlebten), sollte besser "Work 2.0" getauft werden – die Zukunft der vernetzten Arbeit, bei der nicht nur die Grenze zwischen Beruf und Privatem, sondern auch zwischen Produktivitätsanwendungen und Spielereien verschwindet.

Unternehmen, berichtet das Technologiemagazin in einem Rückblick auf die Veranstaltung, entfernen sich immer weiter von traditionellen Arbeitsplätzen mit fest installierten Software-Paketen wie Microsofts Office und wenden sich stattdessen elektronischen "Loseblattsammlungen" im Web zu. Selbst Investmentbanken, Telekomkonzerne und Pharma-Multis arbeiten bereits mit Webdiensten, die noch vor Kurzem nur eines Amateurs für würdig befunden wurden – darunter Blogs, Wikis, RSS-Feeds und soziale Netzwerke.

Am stärksten lebt man das wohl bei der Suchmaschine Google vor, wie Jonathan Rochelle berichtete, der bei dem Unternehmen für dessen im Web gehostete ("Google Apps") Tabellenkalkulation und Textverarbeitung verantwortlich ist. "Wenn bei uns jemand eine E-Mail mit Anhängen verschickt, wird er beschimpft. Wir versenden nur noch Links zu Dateien, und die Umstellung erfolgte sehr schnell und unternehmensweit."

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(bsc)