Fehlstart des neuen MSN
Zum Start des Internet-by-Call-Zugangs über MSN zeigten sich die Einwahlknoten von Microsoft dem Ansturm nicht gewachsen.
Vor ein paar Tagen erst hatte Microsoft angekündigt, die deutsche Ausgabe des Microsoft Network MSN solle als Internet-Anbieter zu T-Online und AOL aufschließen. Am Montag verpatzte Microsoft dann aber den Start des Internet-by-Call-Zugangs über MSN für 3,3 Pfennig pro Minute (MSN Easysurfer): Die Einwahl-Server waren für viele Interessierte nicht erreichbar.
Microsoft Deutschland teilte mit, die Einwahlknoten und die Server seien überlastet gewesen. Auf der MSN-Web-Seite versprach der Konzern aber Besserung: "Um allen Nutzern das Internet-Angebot für 3,3 Pfennig pro Minute zugänglich zu machen, bauen MSN und sein Telekommunkationspartner derzeit die Kapazitäten massiv aus. In der kommenden Woche werden die Engpässe behoben sein."
Vielleicht wäre auch eine bessere Kooperation mit dem angesprochenen Telekommunikationspartner UUNET, über den Microsoft die Easysurfer-Zugänge abwickelt, ein erster Schritt zur Besserung der Situation. Denn die UUNET-Einwahlzugänge funktionierten zur selben Zeit anscheinend einwandfrei. (jk)