Nokia präsentiert neues UMA-Telefon
Nokia bringt mit dem 6301 ein weiteres WLAN-Telefon auf den Markt, das mittels UMA auch fĂĽr Telefonate ĂĽber heimische Breitbandverbindungen taugen soll.
Nokia hat das 6300 aufgewertet und bringt es mit einem WLAN-Teil als UMA-Handy 6301 auf den Markt. In ausgewählten Ländern soll das Triband-Telefon noch im vierten Quartal des Jahres für rund 275 Euro erhältlich sein, als einen der ersten Partner nennt Nokia die britische France-Telekom-Tochter Orange.
Mit Hilfe des WLAN-Teils ist laut Nokia ein nahtloser Übergang zwischen Telefonie im klassischen GSM-Netz und WLAN-Hotspots möglich, sofern die Netze dafür vorbereitet sind. Gespräche können damit zu günstigen Konditionen über eine Breitband-Verbindung geführt werden. Allerdings geht die WLAN-Telefonie auf Kosten der Akkulaufzeit: Während die Bereitschaftszeit im GSM-Netz zwei Wochen beträgt, hält das Handy im WLAN-Modus nur knapp 100 Stunden ohne Netzteil durch. Die maximale Gesprächszeit sinkt hingegen nur von 3,5 auf 3 Stunden.
Ein Unterschied zum 6300 besteht im größeren internen Speicher von 30 MByte, zudem nimmt der Wechselspeicher-Kartenslot nun microSD-Karten mit bis zu vier GByte Kapazität auf. Die weiteren technischen Details des Mittelklasse-Handys stimmen mit dem 6300 überein: Als Betriebssystem dient Nokias Eigenentwicklung Series 40, die Kamera knipst Bilder mit zwei Megapixeln Auflösung, MP3-Player und FM-Radio sorgen für musikalische Unterhaltung. Mit 93 Gramm ist es etwas schwerer als das 6300, die Abmessungen liegen mit 107 mm × 44 mm × 14 mm auf dem gleichen Niveau. Für Datenverbindungen steht neben der WLAN-Anbindung EDGE zur Verfügung, UMTS fehlt.
Technische Details zur Technik hinter UMA nennt der Artikel GSM getunnelt; weitere technische Daten zum 6301 finden sich in der Handy-Galerie von heise mobil. Einen direkten Vergleich der Handys bietet unsere Vergleichsfunktion. Wenn Sie bereits Handys über die Funktion "vormerken" ausgewählt haben, werden diese ebenfalls in die Gegenüberstellung aufgenommen. (ll)