Macworld: Fünf Millionen Leoparden, externe Backup-Platte in WLAN-Router
Auf der Eröffnungsrede zur Macworld in San Francisco freute sich Steve Jobs über ein außergewöhnliches Jahr für Apple und kündigte einen praktischen WLAN-Router mit Platte an, der Macs als unkompliziertes Backup-Endgerät zur Verfügung steht.
Auf der Eröffnungsrede zur Macworld in San Francisco freute sich Steve Jobs über ein außergewöhnliches Jahr für Apple. Leopard alias Mac OS X 10.5 sei das erfolgreichste Apple-Betriebssystem, man habe in den ersten drei Monaten nach Einführung fünf Millionen Exemplare verkauft. Entwickler hätten es gut aufgenommen und mit dem ebenfalls heute von Microsoft vorgestellten Office 2008 habe das letzte große Programm den Sprung von der PowerPC- auf die Intel-Architektur geschafft. Bereits 20 Prozent der Mac-Anwender arbeiteten mit Leopard.
Da eines der Leopard-Features, die Backup-Funktion namens Time Machine, auf Notebooks nicht besonders gut funktioniere, weil man ständig eine Festplatte anschließen müsse, kündigte Jobs ein neues Gerät an. "Time Capsule" heißt eine neue AirPort-Express-Basisstation mit eingebauter Festplatte, auf der OS X via WLAN (nach 802.11n-Standard, abwärtskompatibel) automatisch Daten sichern soll, sobald man mit einem Mac in der Nähe des Routers auftauche. Das Kästchen, das so groß ist wie die bisherige AirPort-Express-Basis und das Apple TV, soll mit 500 GByte Kapazität 299 und mit 1 Terabyte 499 Euro kosten. (se)