Bertelsmann-Tochter übernimmt fünf weitere Call-Center der Telekom

Bei der Telekom ist der Verkauf Teil eines Kostensenkungsprogrammes. Im Frühjahr vergangenen Jahres hieß es, bis zu neun weitere Call-Center stünden zum Verkauf.

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  • dpa

Die Bertelsmann-Tochter Arvato übernimmt fünf weitere Call-Center der Deutschen Telekom. Nachdem bereits im Mai 2007 fünf Standorte an Arvato gegangen waren, sollen zum 1. März dieses Jahres die Call-Center der Telekom-Tochter VCS in Stralsund, Schwerin, Göppingen, Freiburg und Chemnitz unter das Dach des Gütersloher Servicespezialisten wechseln, teilte Arvato mit. Die Beschäftigung der 640 Mitarbeiter sei durch eine mehrjährige Auftragszusage der Deutschen Telekom längerfristig gesichert.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisierte den Schritt. Arvato sei nicht tarifgebunden und zahle Einstiegsgehälter von nur 6,73 Euro. Ein Arvato-Sprecher widersprach dieser Darstellung. Bei den bisherigen Telekom-Beschäftigten gehe es gar nicht um Einstiegsgehälter. Ferner sei mit der Übernahme eine Bestandsgarantie verbunden, sodass die Mitarbeiter mindestens ein Jahr lang ihre bisherige Löhne weitergezahlt bekämen. Danach müsse in Verhandlungen eingetreten werden, sagte der Sprecher. Bei der Telekom ist der Verkauf Teil eines Kostensenkungsprogrammes. Im Frühjahr vergangenen Jahres hieß es, bis zu neun weitere Call-Center stünden zum Verkauf. (dpa) / (jk)