Minimal-Aktivist
Was sich liest wie ein Wort aus der Khoisan-Sprache ist der Name eines E-Bikes aus Spanien. Es will damit, „was Sie dazu animiert, Fahrrad zu fahren, auf ein Motorrad zu steigen, eine Skipiste runterzufahren oder sich auf einem Surfbrett zu verausgaben“ Freude am Fahren vermitteln
Alicante (E) 05. Februar 2012 – Xkuty? Liest sich wie ein Wort aus der Khoisan-Sprache. Aber keine Angst, Sie brauchen weder mit der Zunge zu schnalzen noch Gaumen-Klicklaute zu üben. Xkuty ist der Name eines E-Bikes aus Spanien. Es will Freude am Fahren vermitteln mit dem Gefühl das „Sie dazu animiert, Fahrrad zu fahren, auf ein Motorrad zu steigen, eine Skipiste runterzufahren oder sich auf einem Surfbrett zu verausgaben“. Ah, ja.
Ciclofun
Was außer diesem Konzept namens "Ciclofun" auffällt, ist die zeitgeistige Präsentation in weiß auf weiß mit grünen Akzenten ganz im Stile eines Mando Footloose (mit Pedalen) oder des smart e-scooter (ohne Pedale). Ein Konfigurator auf der Website des Herstellers zeigt allerdings auch viel irdischer anmutende Farbkombinationen (und ein paar unterirdische, sollte man falsch kombiniert haben). Das 1,87 Meter lange, mit 45 Kilogramm eher schwere E-Bike mit 2,5x16-Zoll-Bereifung erreicht die üblichen 45 Stundenkilometer, soll 50 km weit fahren und in zwei Stunden an der Standardsteckdose aufladbar sein.
Minimal-Aktivist (7 Bilder)

(Bild: Electric Mobility Company, S.L (alle))
Geschickter Minimalismus, lustig
Auf dem Gebiet der Technik scheint man geschickten Minimalismus betrieben zu haben: Der getriebelose Radnabenmotor im Hinterrad mit 1,5 kW macht Platz im Rahmen für die Fahrerfüße und kommt ohne Kette oder Schaltung aus. Gleichzeitig verringert dieser Antrieb die Wartungs- und Reparaturanfälligkeit, Rekuperation ist sowieso inklusive. Die hintere Schwinge stützt sich über ein Feder-Dämpferelement mit 100 mm Federweg am Rahmen ab, vorne ist eine Federgabel ebenfalls mit 100 mm Federweg montiert. Hydraulische Scheibenbremsen, vorne 200, hinten 180 mm groß, ergänzen das Fahrwerk.
Der Hersteller Electric Mobility Company, S.L. aus Alicante in Spanien will sich intensiv mit Gewichtsverteilung, Achsabstand, Radgröße, Stoßdämpfung beschäftigt haben, um ein „agiles, lustiges und gut beherrschbares Fahrzeug“ zu bauen. Ebenso wichtig scheint, dass der „selbsttragende Doppelstreben-Rahmen“ einen sichtbar tiefen Durchstieg mit einem niedrigen Schwerpunkt durch im Rahmen-U liegende Batterien verbindet. Er ist mit einer natürlichen und entspannten Position für möglichst viele verschiedene Körpergrößen Teil des „Ergonomotion“ genannten ergonomischen Konzepts.
Nur ein Knopf
Zudem verspricht uns Xkuty eine einfache Ein-Knopf-Bedienung. Zur Anzeige von Geschwindigkeit oder der Batterieladung kann ein Smartphone dienen, solange es Android oder IOS spricht. Man soll so auch navigieren oder Routen zu planen können. Einzige Voraussetzung: eine App von Xkuty. Wer sich für das E-Bike interessiert, kann sich auf der Website in eine Warteliste eintragen, die Auslieferung ist laut Hersteller für das Frühjahr 2013 vorgesehen. Preise werden nicht genannt. (fpi)