Alcatel-Lucent kooperiert mit Intel und Kyocera bei Wimax-Endgeräten
Die Open-CPE-Testplattform soll die reibungslose Zusammenarbeit von Endgeräten (Customer Premises Equipment) und der Alcatel-Lucent-Infrastruktur sicherstellen. Marktreife mobile Wimax-Produkte sollen 2008 kommen.
Der zuletzt wirtschaftlich kriselnde Infrastruktur-Hersteller Alcatel-Lucent setzt auf das Geschäft mit Wimax. Hierzu verstärkt das französisch-amerikanische Unternehmen seine Zusammenarbeit mit Intel und Kyocera Wireless.
Um die Entwicklung marktreifer Wimax-Endgeräte (Customer Premises Equipment – CPE) zu forcieren, baut Alcatel-Lucent sein Open-CPE-Programm aus. In dieser Testumgebung soll die Kompatibilität von mobilen Endgeräten, die auf dem Intel-Prozessor Connection 2250 aufsetzen, mit der Wimax-Infrastruktur von Alcatel-Lucent überprüft werden.
In der ersten Hälfte des kommenden Jahres soll eine "komplette Wimax"-Lösung aus Basisstationen von Alcatel-Lucent und Kyocera-Terminals wie Multimode-Handys, PC-Karten und USB-Modems für PCs im Funkstandard IEEE 802.16e-2005 erhältlich sein, der den nicht-ortsfesten Einsatz von Wimax-Clients ermöglicht.
Mit über 70 Wimax-Pilotanwendungen und -Installationen – darunter einer DSL-Alternative im Saarland – und fünfzehn Aufträgen zum Aufbau kommerzieller Wimax-Netze beansprucht Alcatel-Lucent das Unternehmen eine Führungsposition in dem sich entwickelnden Markt für drahtlose Breitband-Anschlüsse. (ssu)