Sony legt nach Konzernumbau Investitionsprogramm auf

In den kommenden drei Jahren sollen laut einem heute bekannt gegebenen Investitionsprogramm 10,6 Milliarden Euro in den Ausbau der Produktion flieĂźen.

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  • dpa

Der japanische Elektronikriese Sony will sich nach dem Umbau des Konzerns mit einem Investitionsprogramm auf Gewinnkurs bringen. In den kommenden drei Jahren sollen 1,8 Billionen Yen (10,6 Milliarden Euro) in den Ausbau der Produktion fließen, teilte der Hersteller von Vaio-Laptops und der Spielkonsole PlayStation heute in Tokio mit (PDF-Datei). Die Hälfte davon sei für das Geschäft mit Komponenten und Halbleitern vorgesehen, welches Batterien, Blu-ray Discs und digitale Bildtechnik umfasst. Mit dieser Sparte will Sony jährlich eine Billion Yen umsetzen.

Im Zuge des vorangegangenen Konzernumbaus hatte Sony zwischen September 2005 und März 2008 eine Reihe von Werken geschlossen, 12.000 Stellen gestrichen und die Produktpalette um ein Fünftel verringert.

Der neue Geschäftsplan sieht zudem eine Konzentration auf Wachstumsmärkte vor. In den großen aufstrebenden Ländern Brasilien, Russland, Indien und China will das Unternehmen den Umsatz bis 2011 auf zwei Billionen Yen verdoppeln. Insgesamt soll die Kapitalrendite bis dahin zehn Prozent erreichen. Die operative Marge soll in den nächsten drei Jahren mindestens fünf Prozent betragen.

Im vergangenen Geschäftsjahr, das mit dem März 2008 endete, hatte Sony operativ 374,5 Milliarden Yen (2,3 Milliarden Euro) Gewinn erwirtschaftet. Bei 8,87 Billionen Yen Umsatz hatte der Konzern damit sein Ziel einer operativen Gewinnmarge von fünf Prozent verfehlt. (dpa) / (anw)