iPhone überwacht Zustand von Mutter und Kind

Ein US-Start-up nutzt ein drahtlos mit Sensordaten versorgtes Smartphone von Apple als professionellen Gesundheitsmonitor.

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Das US-Unternehmen Airstrip nutzt Apples Smartphone als Patienten-Überwachungsgerät. Ärzte können auf ihrem Handy "live" verfolgen, welche Werte kritische Patienten gerade aufweisen und notfalls eingreifen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Fünf Produkte hat das Start-up aus dem texanischen San Antonio derzeit in der Pipeline, von denen das erste, "Airstrip OB", eine Lösung für Gynäkologen und Geburtshelfer, bereits eine Zulassung von der US-Gesundheitsaufsicht FDA erhalten hat. Damit können Ärzte den aktuellen Herzton und andere Vitalzeichen ungeborener Babys überwachen. Ein entsprechender Sensor wird am Bauch der Mutter angebracht, der Daten dann per Internet an das iPhone funkt.

Bald sollen auch "Airstrip Laboratory" für die aktuelle Versorgung von Ärzten mit Laborwerten, "Airstrip Imaging" als Client für bildgebende Verfahren, "Airstrip Cardiologoy" mit Messwerten für Kardiologen sowie "Airstrip Critical Care" für die Intensivstation fertig sein. Teilweise sind die System noch in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase, andererseits bereits in klinischen Tests. Apple liefert mit der neuen iPhone-Firmware 3.0 erstmals auch die Möglichkeit mit, Zusatzgeräte direkt per Bluetooth oder Kabel anzusteuern.

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(bsc)