Deutschland am Drucker
Der Fabbster von Sintermask erlaubt Modellbauern, Elemente per 3D-Druck zu ergänzen.
Der Fabbster von Sintermask erlaubt Modellbauern, Elemente per 3D-Druck zu ergänzen.
Die Liste von 3D-Druckern für den Hausgebrauch wird immer länger. Jetzt bietet auch das deutsche Unternehmen Sintermask GmbH aus Parsberg mit dem Fabbster eine Konkurrenz zu Replicator und Co an. Damit lassen sich dann beispielsweise Zusatzbauteile für den Legokasten drucken, kleine Figuren, Schmuck oder Architekturmodelle – und zwar mehrfarbig. Besonders für den Modellbau soll das Gerät geeignet sein. Eine eigene Software zur Datenaufbereitung liegt bei, ansonsten lassen sich kostenlose Modelle aus dem Internet nutzen.
Der Fabbster druckt mit verschiedenen thermoplastischen Kunststoffen wie ABS farbige Objekte mit einer Größe von bis zu 380 Millimetern Raumdiagonale. Anders als die meisten anderen 3D-Drucker speist sich der Kunststoffvorrat des Fabbster nicht aus einer Spule, sondern aus einem Magazin mit gezahnten Kunststoffstäben.
Laut Hersteller soll sich die Schmelze damit besonders präzise dosieren lassen. Wie andere aktuelle 3D-Drucker auch ist der Fabbster nichts für Menschen mit zwei linken Händen: Das Gerät wird als teilmontierter Bausatz geliefert und muss genau nach Anleitung aufgebaut werden. Auch für Kinder ist der Fabbster nicht gedacht, doch die können dann wenigstens mit den Druckergebnissen spielen.
Produkt: Fabbster
Hersteller: Sintermask GmbH
Preis: 1700 Euro
(bsc)