IBM: EON zunächst für Geschäftskunden
Heute stellte Carla Davison, Marketing-Vizechefin für IBM Desktop Systems, die neue Linie der Egde-of-Network-Rechner vor.
Heute stellte Carla Davison, Marketing-Vizechefin für IBM Desktop Systems, die neue Linie der EON-Systeme vor: Diese Edge-of-Network-Geräte sind, wie die Easy-, Web- oder e-PCs anderer Hersteller auch, vor allem für den einfachen Zugriff aufs Netz der Netze gedacht.
In Europa zielen die EON-Geräte zunächst auf Geschäftskunden. Hier steht die kompakte Bauweise und die einfache Bedienung mehr im Vordergrund als zum Beispiel die Möglichkeit, das Gerät leicht ausbauen oder erweitern zu können. Auch der Preis der mit einem TFT-Display ausgestatten Rechner dürfte höher als bei leistungsmäßig vergleichbaren Standard-PCs liegen.
Auch bei anderen Trend-Produkten möchte Big Blue nicht hintanstehen: Die anwesende Presse durfte ein Muster des "Wearable PC", also einen "anziehbaren" Mini-Rechner, bestaunen. Ein Verkaufstermin liegt allerdings noch nicht fest...
Douglas LeGrande, Europa-Chef der IBM Personal Systems Group, gab eine andere Neuigkeit bekannt: Wie schon in den USA erfolgreich eingeführt, soll auch in Europa der Direktvertrieb von IBM-Geräten übers Internet forciert werden. Der E-Business-Pionier IBM möchte noch in diesem Jahr neue Käuferschichten per Web erreichen.
In England habe man bereits gute Erfolge erzielt und sowohl direkt mehr Geräte verkauft als auch den IBM-Händlern höhere Umsätze beschert.
Hier liegt ein Knackpunkt für die Einführung des Web-Direktverkaufs in Deutschland: Bislang setzt IBM ganz auf seine "Business Partner", die sich Ihr Geschäft sicher nicht ohne weiteres per Web verderben lassen wollen.
Einige Händler haben sogar eigene Direktvertriebskanäle aufgebaut: Bekanntlich kommen die IBM-Endkundensysteme der Aptiva-Baureihe in Deutschland von Comtech oder Vobis. (ciw)