Höhenflug von Research in Motion hält an
Der kanadische Blackberry-Hersteller konnte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal nahezu verdoppeln.
Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Das Unternehmen mit Sitz in Waterloo (Ontario) konnte den Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 auf 1,37 Milliarden US-Dollar (971 Millionen Euro) steigern – ein Plus gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 108 Prozent.
Rund 78 Prozent der Einnahmen entfielen auf den Verkauf von Endgeräten, 15 Prozent auf Service-Dienstleistungen und 4 Prozent auf Software. In den Bereich "sonstige Einnahmen" (3 Prozent) fallen unter anderem Lizenzzahlungen für die zahlreichen von RIM gehaltenen Patente. Allein beim Europäischen Patentamt (EPA) in München reichten die Kanadier im vergangenen Jahr 492 Patentanmeldungen ein.
Der Nettogewinn stieg binnen Jahresfrist von 140,2 Millionen US-Dollar (99,4 Millionen Euro) auf 287,7 Millionen US-Dollar (204 Millionen Euro). Den Kundenstamm beziffert Research in Motion zum Stichtag 1. September mit 10,5 Millionen. Im zweiten Quartal seien rund 1,45 Millionen Neuverträge abgeschlossen worden. Für das dritte Quartal erwartet RIM eine weitere Steigerung des Umsatzes auf dann 1,60 bis 1,67 Milliarden US-Dollar. (pmz)