Warnstreiks bei T-Systems gehen weiter

Ver.di fordert eine Anhebung der Gehälter von 6,5 Prozent. Die Telekom hatte zuletzt erfolgsabhängige Einmalzahlungen vorgeschlagen, was die Gewerkschaft als "Provokation" bezeichnete.

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  • dpa

Im Tarifstreit bei der Telekom-Tochter T- Systems haben am Dienstag zahlreiche Mitarbeiter des Standortes Stuttgart ihre Arbeit vorübergehend niedergelegt. Mehr als 200 der insgesamt rund 400 Mitarbeiter seien in einen mehrstündigen Warnstreik getreten, sagte eine ver.di-Sprecherin. Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere hundert T-Systems-Mitarbeiter in verschiedenen Städten mit Protestaktionen den Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Verhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten erhöht.

Ver.di fordert rückwirkend zum 1. April eine Anhebung der Gehälter von 6,5 Prozent. Die Telekom hatte zuletzt erfolgsabhängige Einmalzahlungen je nach Entwicklung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vorgeschlagen. Dieses Angebot hatte die Gewerkschaft als «Provokation» zurückgewiesen. (dpa) / (jk)