iPhone-5- und Retina-Anpassung wird Pflicht für Entwickler

Ab dem 1. Mai müssen neue iOS-Apps sowie Updates den länglicheren Bildschirm des iPhone 5 sowie Retina-Displays unterstützen. Neue Software für das iPhone 3G und den iPod touch 2G wird es künftig nicht mehr geben.

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Viele Apps setzen längst mindestens iOS 4.3 voraus

Zum 1. Mai 2013 müssen sich iOS-Entwickler neben dem UDID-Verzicht auf eine weitere Neuerung einstellen: Apple setzt ab diesem Datum bei neuen Apps sowie bei Updates voraus, dass diese sowohl für Retina-Displays als auch den 4-Zoll-Bildschirm von iPhone 5 und dem iPod touch der fünften Generation angepasst sind. Dies gab der iPhone-Hersteller in seinem Entwickler-Blog bekannt.

Um Apps für das iPhone 5 anzupassen, müssen Entwickler mindestens Xcode 4.5 heranziehen – diese Version der Entwicklungsumgebung unterstützt minimal iOS 4.3 und klammert damit das bis zur Jahresmitte 2010 verkaufte iPhone 3G und den iPod touch der zweiten Generation aus, die sich bis höchstens iOS 4.2.1 aktualisieren lassen. Das bedeutet, dass es künftig keine neuen Apps oder Updates mehr geben wird, die auf diesen Geräten laufen.

Entwicklern blieb bislang die umständliche Möglichkeit, mit einer älteren Xcode-Version für diese Geräte-Generation weiterzuentwickeln und eine App für das iPhone 5 und neuere Geräte sowie eine Version für das iPhone 3G separat anzubieten – diese Option fällt durch Apples neue Vorgabe ab dem 1. Mai weg. (lbe)