HP überarbeitet Storage-Virtualisierungs-Controller

HP hat mit dem Enterprise Virtual Array 4400 seine 6. Generation von Storage-Virtualisierungs-Controller vorgestellt.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.

HP hat mit dem Enterprise Virtual Array 4400 seine 6. Generation von Storage-Virtualisierungs-Controller vorgestellt. Überarbeitet hat der Hersteller auch die passenden Festplatten-Chassis. Sie fassen jetzt auf zwei Höheneinheiten 12 Fibre-Channel- oder FATA-Platten mit 146 GByte bis 1 TByte Kapazität und besitzen die gleichen Platteneinschübe wie HPs Proliant-Server. Insgesamt kann das System mit zwei redundant ausgelegten Controllern bis zu 96 Festplatten verwalten, also maximal 96 TByte brutto.

Anbindung an die maximal 512 (singlepath) oder 256 (dualpath) Server findet das Storage-System über 2 × 2 4-GBit-FC-Ports und an Tape Libraries über 4 weitere. In den nächsten Monaten sollen zum 8-GBit-Upgrade Controller-Module mit integriertem 8-GBit-FC-Switch (Brocade) und 10 Ports verfügbar sein. Zugang per iSCSI erhalten maximal 150 Server ausschließlich über eine optionale iSCSI-Appliance mit zwei GBit-Ethernet-Ports, separatem Management-Port und 2 × FC.

Langfristig soll die EVA4400 das Vorgängermodell EVA4100 ersetzen. Da die IT-Abteilungen in mittelständischen Betrieben inzwischen vor ähnlichen Anforderungen stehen wie im Highend-Bereich, hat HP auf Funktionseinschränkungen in seinem Midrange-Storage-System gegenüber der Enterprise-Klasse verzichtet. Ein hoher Automatisierungsgrad und intuitiv zu bedienende Management-Oberflächen soll es auch IT-Personal ohne intime Kenntnisse von Speichernetzen und -Hardware ermöglichen, das Sytem zu konfigurieren und zu warten. (sun)