Apple wirbt für App-Lokalisierung
In einer E-Mail an Entwickler und Inhalteanbieter betont das Unternehmen, dass iOS App Store und Mac App Store mittlerweile in 155 Ländern verfügbar sind. Außerdem wurde in dieser Woche ein chinesisches Supportforum gestartet.
Apple hat in dieser Woche seine Entwickler und Inhalteanbieter in einer E-Mail dazu aufgefordert, mehr Apps zu lokalisieren. Wie AppleInsider meldet, heißt es in dem Schreiben, iOS App Store und Mac App Store unterstützten mittlerweile 155 Länder mit 40 Sprachen. "Es war deshalb nie wichtiger, Apps und Marketingmaterial zu lokalisieren. Dadurch wird es leichter, Kunden auf der ganzen Welt zu erreichen."
Apple nennt dann mehrere Schritte, zu denen die Anpassung von App-Namen, Textinhalten, Menüs, Einstellungen und Beschreibungstexten gehören. Apple empfiehlt, zunächst mit den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch (Kurz- und Langzeichen), Koreanisch, brasilianisches Portugiesisch, Russisch, Türkisch und Arabisch zu beginnen. Anschließend sollen die Entwickler in ihrem Marketingmaterial betonen, dass ihre Anwendung lokalisiert wurde. Die E-Mail endet mit einigen Links zu näheren Informationen für Entwickler. Apple warnt zudem davor, dass Metadaten in arabischer Sprach derzeit noch nicht unterstützt werden.
Einen Tag vor dem Infoschreiben an Entwickler wurde zudem ein neues chinesischsprachiges Supportforum online gestellt. Dort könne sich User gegenseitig helfen, so wie man es bislang auch schon in anderen Sprachen kennt. Apple hatte zuletzt unter Negativschlagzeilen in China aufgrund seines Kundensupports zu leiden, was Firmenchef Tim Cook zu einer ungewöhnlichen öffentlichen Entschuldigung wegen "Mängeln bei der Kommunikation" zwang. (bsc)