Hardware-Videobeschleuniger fĂĽr HD-Disc-Wiedergabe mit Mittelklasse-Notebooks

Beispielsweise Toshiba baut Videodecoder-Chips von Broadcom in seine Notebooks ein, um auch in Mittelklassegeräten ohne hochgezüchtete Grafikbeschleuniger HD-DVD-Wiedergabe zu ermöglichen.

vorlesen Druckansicht 49 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Auf der diesjährigen CES hatte Chip-Hersteller Broadcom Referenz-Designs von Hardware-Videodecodern mit Unterstützung für MPEG-4 AVC (H.264), VC-1 und MPEG-2 zur Wiedergabe von Blu-ray Discs und HD-DVDs präsentiert. Die als SoC (System on a Chip) verfügbaren Lösungen bietet Broadcom nicht nur für Unterhaltungselektronik – der BCM7440 kommt etwa in den Blu-ray-/HD-DVD-Kombigeräten BD-UP5000 von Samsung und BH200 von LG Electronics zum Einsatz –, sondern auch für PCs und Notebooks an. So will Acer die Chips in seine kommenden Aspire-Notebooks einbauen, um auch ohne hochgezüchtete CPU respektive High-End-Grafikchips Blu-ray Discs und HD DVDs ruckelfrei abspielen zu können.

Nun hat Broadcom auch Toshiba America von seiner Lösung überzeugen können. In den bislang nur in den USA angebotenen Mittelklasse-Notebooks Satellite P205, A205 sowie dem höherpreisigen Qosmio F45 soll das SoC für stromsparende HD-DVD-Wiedergabe sorgen. HD-DVD-Verfechter Toshiba lässt die von dem SoC ebenfalls unterstützte Blu-ray-Unterstützung verständlicherweise brachliegen.

Broadcom bietet seine Hardware-Decoder als Chipsatzlösung und in Form von drei Einsteckkarten an: PCI Express (BCM970012PQ), PCI Express MiniCard (BCM970012NB) und ExpressCard 34 (BCM970012IC). Da Notebooks immer häufiger mit zwei MiniCard-Schächten ausgestattet werden, ist davon auszugehen, dass in Kürze weitere Hersteller dem Beispiel von Acer und Toshiba folgen werden. (vza)