Reeder für iPhone unterstützt zwei weitere Google-Reader-Alternativen
Ein Update für die populäre RSS-Lesesoftware erlaubt die Nutzung des neuen Dienstes Feedbin und bietet erstmals die Möglichkeit, Nachrichten ohne Synchronisationsdienst abzurufen.
Entwickler Silvio Rizzi hat seine Ankündigung von Ende März in die Tat umgesetzt und ein Update des populären iPhone-RSS-Readers Reeder veröffentlicht, das die Abhängigkeit von Google Reader weiter reduziert. Version 3.1 liefert als Hauptneuerung die Möglichkeit, Reeder nun auch mit dem unabhängigen RSS-Dienst Feedbin.me abzugleichen. Feedbin.me kostet 2 Dollar im Monat und hat in den letzten Wochen zahlreiche Nutzer gewinnen können. Zuvor unterstützte Reeder neben Google Reader nur Fever, eine 30 Dollar teure Web-App, die man auf einem eigenen Server betreiben muss.
(Bild: Hersteller)
Wer ganz ohne Synchronisationsdienst auskommen will, erhält mit Reeder 3.1 ebenfalls eine Möglichkeit dazu: Die App fragt neue RSS-Nachrichten nun auf Wunsch direkt von den jeweiligen Inhalteservern ab. Daneben bietet Reeder 3.1 eine "Pull-to-Refresh"-Funktion und mehrere nicht näher spezifizierte Bugfixes. Die App kostet wie gehabt 2,69 Euro und läuft ab iOS 5.1.
Als nächstes will Rizzi nun die iPad- und Mac-Versionen von Reeder erneuern und ebenfalls mit Fever- und Feedbin.me-Support sowie direkter RSS-Abfrage ausstatten. Dies kann allerdings noch einige Monate dauern, weswegen beide Versionen derzeit kostenlos verfügbar sind. Google stellt seinen Reader-Dienst wie berichtet zum 1. Juli 2013 ein – trotz massiver Kritiker von allen Seiten. (bsc)