Videobrille erfasst Kopfbewegungen
Das Headtracker-Zubehör für die cinemizer-Brille von Carl Zeiss erlaubt die direkte Steuerung von Spielen und anderen Anwendungen.
Das Headtracker-Zubehör für die cinemizer-Brille von Carl Zeiss erlaubt die direkte Steuerung von Spielen und anderen Anwendungen.
Die Idee der virtuellen Realität ist mittlerweile über 20 Jahre alt, doch erst in letzter Zeit kommen kompakte Videobrillen auf den Markt, die den Besuch optisch hochwertiger 3D-Welten erlauben und nicht mehr ein Monatsgehalt verschlingen. Doch der Bildeindruck solcher Nasendisplays ist unnatürlich: Wohin der Nutzer seinen Kopf auch dreht, das Bild vor seinen Augen bleibt das gleiche. Der deutsche Optikspezialist Carl Zeiss hat für seine Cinemizer-Videobrille nun einen sogenannten Headtracker vorgestellt, der dieses Manko behebt.
Das kleine Kästchen wird an einen Brillenbügel angeclippt und per USB am Rechner angeschlossen. Sensoren messen die Kopfbewegung in allen drei Achsen und schicken die Daten als Steuerbefehle an den Computer. Schaut ein Nutzer nun in einem Actiongame nach links, wandert seine Blickrichtung entsprechend mit.
Das sorgt für ein deutlich realistischeres Erlebnis. Praktischerweise benötigt man für den Headtracker keine Zusatzsoftware: Das System wird automatisch als virtuelle Maus erkannt und erlaubt dann die sofortige Steuerung der meisten PC-Spiele sowie 3D-Anwendungen in Ego-Perspektive. Programmierer, welche die Fähigkeiten des Headtrackers ausnutzen wollen, können das mit einer eigenen Entwicklungsumgebung tun.
Produkt: cinemizer Headtracker
Hersteller: Carl Zeiss
Preis: 200 Euro
(bsc)