E-Plus treibt Gewinn von KPN an

Der KPN-Vorstandschef äußerte sich zufrieden über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres, kündigte aber den Abbau von weiteren 2000 Arbeitsplätzen an. Bis Ende 2010 würden damit 4500 Stellen gestrichen.

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  • dpa

Angetrieben von seiner Auslandssparte hat der niederländische Telekomkonzern KPN im vierten Quartal 2007 gestiegene Gewinne verbucht. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wuchs im Vergleich zum Vorjahr von 1,15 Milliarden auf 1,22 Milliarden Euro, teilte der Mutterkonzern von E-Plus mit. Der Umsatz kletterte um 20,4 Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. Den Umsatzzuwachs erklärte KPN unter anderem mit der Übernahme des IT-Dienstleisters Getronics. Vorstandschef Ad Scheepbouwer äußerte sich zwar zufrieden über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres, kündigte aber den Abbau von weiteren 2000 Arbeitsplätzen an. Bis Ende 2010 würden damit 4500 Stellen gestrichen.

Wichtigster Erlöstreiber blieb die Mobilfunktochter E-Plus. Der Umsatz stieg um 1,7 Prozent und das EBITDA um 23 Prozent. Die Zahl der Mobilfunkkunden erhöhte sich im Schlussquartal um 695.000 – der höchste Zuwachs seit dem Jahr 2000. Damit blieb E-Plus aber hinter den Marktführern T-Mobile und Vodafone zurück, die jeweils mehr als eine Million neue Kunden unter Vertrag nahmen. (dpa) / (jk)