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1&1 MediaCenter künftig auch ohne DSL-Vertrag

Bisher bot der Internetdíenstleister seine Video-on-Demand-Box 1&1 MediaCenter nur im Bundle mit einem DSL-Tarif an. Offenbar als Reaktion auf die Öffnung des Konkurrenzangebots von T-Online verzichtet das Unternehmen nun auf eine Vertragsbindung.

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Bisher bot 1&1 seine Video-on-Demand-Box 1&1 MediaCenter nur im Bundle mit dem Tarif 1&1 Surf Phone (DSL) an. Offenbar als Reaktion auf die Öffnung des T-Online-Angebots Videoload verzichtet der Internet-Provider nun auf eine Vertragsbindung. Einzige Voraussetzung ist nun ein beliebiger DSL-Zugang mit einer Bandbreite von 1 MBit/s. Die gemeinsam mit AVM entwickelte Box nimmt via Ethernet oder WLAN Verbindung zum Internet auf.

Das 1&1 MediaCenter bringt die Inhalte von maxdome, der ZDF Mediathek, von N24, MyVideo, Jamba Music sowie die Inhalte des Internetradio-Portals phonostar auf den Bildschirm respektive die Stereoanlage. maxdome offeriert nach eigenen Angaben rund 10.000 Videos, Jamba gewährt Streaming-Zugriff auf etwa 1,5 Millionen Songs. Registrierte MediaCenter-Nutzer sollen die ersten drei Monate eine Video-Flatrate für maxdome sowie kostenlosen Komplettzugriff auf das Streaming-Angebot von Jamba Music erhalten. Nach Ablauf der Zeit bleiben 100 maxdome-Videos und 125 Jamba-Songs dauerhaft kostenlos nutzbar.

Neben Internet-Inhalten kann die Box auch im LAN freigegebene Medien per Netzwerk ins Wohnzimmer holen, dank USB-2.0-Anschluss lassen sich auch Inhalte von Speichersticks und externen Festplatten abspielen.

Freilich bevorzugt 1&1 Kunden, die einen hauseigenen Tarif buchen, auch weiterhin. So ist das MediaCenter beim Tarif "1&1 Surf & Phone 16.000 Premium" inklusive, bei "1&1 Surf & Phone 16.000" kostet es 50 Euro, Kunden mit "1&1 Surf & Phone 6.000" müssen 100 Euro zahlen. Den Preis für die Box ohne DSL-Vertrag gab 1&1 noch nicht bekannt; auch beim Starttermin hält sich der Internet-Provider mit "ab Frühjahr" bedeckt. (vza)