MakerBot Industries bezieht neue Fabrik

Das 3D-Drucker-Startup MakerBot Industries vergrößert sich trotz Übernahmegerüchten – in der neuen Fabrik arbeiten bereits über 100 Leute, weitere 50 sollen eingestellt werden.

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Die 3D-Drucker-Produktion bei MakerBot sieht inzwischen eher nach Fabrik als nach Garage aus.

(Bild: MakerBot.com)

Die Nachrichten über das Brooklyner Start-up MakerBot Industries weisen zur Zeit in unterschiedliche Richtungen: Während seit einigen Tagen Berichte kursieren, der 3D-Druckerhersteller wolle sich möglicherweise von einem großen Unternehmen übernehmen lassen, legt der jüngste Eintrag im Firmenblog hingegen nahe, dass man vielleicht doch lieber selbst groß werden will: MakerBot hat ein neues Fabrikgebäude bezogen und plant, seine Belegschaft von über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um weitere 50 aufzustocken. Wohl um das Firmenmotto "made with Brooklyn pride" nicht verändern zu müssen, liegt die neue 5000-Quadratmeter-Fabrik für 3D-Drucker nebst Lagerhaltung im selben Stadtteil wie die frühere "Botcave".

[Update 10.06.2013, 13:37] Neues gibt es auch aus der Gerüchteküche: Wie TechCrunch erfahren haben will, soll es sich beim Übernahme-Interessenten um Stratasys handeln. Diese Firma stellt zwar selbst 3D-Drucker her, die wie die MakerBot-Maschinen nach dem Fused-Deposition-Modeling-Verfahren arbeiten, die günstigste Stratasys-Maschine namens Mojo ist aber erst für knapp 10.000 Euro zu bekommen. (pek)