Web 2.0 dabei

Mit Yahoo Mobile tritt der Online-Dienst an, das Internet für mobile Geräte zu zähmen.

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Mit Yahoo Mobile tritt der Online-Dienst an, das Internet für mobile Geräte zu zähmen.

Dass viele Handys heute über einen vollwertigen Browser verfügen, hilft wenig, wenn die Displays zu klein sind, um die Inhalte angemessen zu präsentieren – dies ist der zentrale Gedanke hinter Yahoo Mobile, mit dem der Internet-Konzern Web-Inhalte für mobile Geräte aufbereitet. Es steht in Form einer kostenlosen Betaversion für iPhones im App Store bereit; für mehr als 300 Typen mobiler Endgeräte hat Yahoo eine mobile Homepage gebaut. Ende Mai soll auch ein Client für Smartphones verfügbar sein.

Der Benutzer kann sich aus einer Vielzahl von Nachrichtenquellen eine Art persönliches Portal zusammenbauen. Dazu zählen Yahoos eigene Dienste, etwa die Inhalte von „Mein Yahoo“, der Kalender, der Messenger oder Flickr. Für die Recherche im Netz ist der Suchdienst oneSearch integriert, Yahoos universelle Suche fürs Handy. Daneben bietet Yahoo einige Informationen an, die für viele Nutzer interessant sein dürften, etwa Fußballergebnisse oder Kinoprogramme. Auf dem iPhone ließ sich das Programm die Erlaubnis geben, auf die Ortsinformation zuzugreifen, machte davon aber keinen Gebrauch; man musste für Informationen mit Ortsbezug die Stadt oder die Postleitzahl eingeben.

Die Stärken von Yahoo Mobile liegen bei der Personalisierung. So kann der Benutzer beliebige RSS-Feeds einbinden. Unter „Sozialer Puls“ sammelt Yahoo Mobile die Status- und Foto-Updates vieler sozialer Netze und anderer Web-2.0-Dienste, etwa von Facebook, MySpace, Bebo, Friendster und Twitter. E-Mail-Dienste anderer Anbieter bettet Yahoo Mobile nicht ein, sondern verlinkt sie nur. Alles in allem ist der Dienst eine leistungsfähige Alternative zu Nokias WidSets. (jo)

Siehe dazu auch:

Yahoo Mobile
Web-Client für Mobilgeräte
Systemanforderungen iPhone, Smartphone
Preis kostenlos

(ll)