Schöner reisen

Die Navi-Oberklasse führt nicht nur zum Ziel, sondern sieht auch gut aus, integriert kleine Reiseführer und hilft bei der Kartenaktualisierung. Die Routenführung ist fast zur Nebensache verkommen.

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Von
  • Daniel Lüders
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Selbst die billigsten GPS-Navis vom Discounter um die Ecke leiten den Autofahrer mittlerweile relativ zuverlässig von A nach B. Die teurere Navi-Oberklasse führt nicht nur zum Ziel, sondern sieht auch gut aus, integriert kleine Reiseführer und hilft bei der Kartenaktualisierung.

Die inzwischen weite Verbreitung der Saugnapf-Navis, auch Personal Navigation Assistants – kurz PNA – genannt, drückt auf den Preis: Durch Massenproduktion und günstigen Dollar-Umrechnungskurs kostet die Navi-Hardware inklusive Speicher, GPS-Chip und Touchscreen immer weniger. Mittlerweile gibt es schon für 150 Euro brauchbare Navigationsgeräte, wie beispielsweise das Navman F20 mit Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz (D/A/CH). Navis mit Europa-Karten bekommt man etwa ab 250 Euro, wie den Garmin Streetpilot oder TomToms One-Navigator [5].

Für ein paar Euro mehr ist auch ein TMC- oder TMCpro-Staumelder drin [1], der aktuelle Verkehrsmeldungen in die Routenplanung einbezieht. TMC erweist sich im Westen Deutschlands meist als genauer, weil ehrenamtliche Staumelder eine Einschätzung des Verkehrsaufkommens an die Verkehrsleitstellen zur Bewertung übermitteln. Im Osten Deutschlands bietet TMCpro Vorteile, weil es ein dichtes Netz an automatischen Autobahn-Brückensensoren abfragt.