Strichcode-Auflösung
Barcoo liest am Handy EAN-Codes ein und lädt Bezugsquellen sowie Informationen zum Produkt aus dem Internet.
Barcoo liest am Handy EAN-Codes ein und lädt Bezugsquellen sowie Informationen zum Produkt aus dem Internet.
Was kostet dieser Elektro-Artikel woanders? Sind diese Lebensmittel gut für mich? Was sagen andere zu diesem Buch? Solche Fragen will Barcoo beantworten – und zwar schon beim Einkauf. Eine für Mobiltelefone entworfene Website sowie ein Anwendungsprogramm für viele Telefone, von Android über BlackBerry und Java-Handys bis zu Symbian und Windows Mobile, liefern die Infos. Eine iPhone-App ist in Planung.
Alle Informationen erschließen sich über den EAN-Code des Artikels. Man kann ihn eintippen oder den zugehörigen Barcode über die Handy-Kamera einscannen. Das Problem dabei: Viele Handys haben Objektive, die im Nahbereich nicht scharf abbilden. Die Entwickler lösen dies mit einem kleinen Zielrahmen für den Barcode, der den Anwender zwingt, den Artikel weit weg zu halten. Das klappte offenbar nicht nur im Test ganz gut, denn laut Barcoo werden 97 Prozent der abgefragten Artikel gescannt.
Außer dem Preisvergleich liefert Barcoo in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hamburg auch Testberichte sowie Öko- und Gesundheitsinformationen. Wenn Informationen zu Lebensmitteln fehlen, kann man etwa die Nährwerte von der Packung abschreiben und an Barcoo übermitteln. Die Software zeigt eine Lebensmittel-Ampel an. Da die Daten von anderen Benutzern eingegeben wurden, muss man mit gelegentlichen Fehlern rechnen.
Das Unternehmen will sich über eingeblendete Werbung finanzieren, denkt aber auch über kostenpflichtige Angebote nach, etwa einen Dienst, der Allergiker vor für sie gefährlichen Inhaltsstoffen warnt. Nokia hat Barcoo in seinen neuen Service „Point & Find“ integriert. (ad)
| Barcoo | |
| Preis- und Produktinformationen aufs Handy | |
| Anbieter | Barcoo |
| Systemanforderungen | Handy mit Internet-Zugang |
| Preis | kostenlos |
(ll)