Ex-Vodafone-Chef hat kein Interesse an Yahoo-Chefsessel
Arun Sarin will laut einem Bericht der "Financial Times" nicht Nachfolger von Jerry Yang werden. Einer der Gründe für die Absage sei das Risiko, dass Yahoo zerschlagen werden könnte.
Der ehemalige Vodafone-Chef Arun Sarin will einem Zeitungsbericht zufolge nicht Yahoo-Chef werden. Der Internetkonzern hätte großes Interesse an Sarin als Nachfolger des scheidenden Unternehmenschefs Jerry Yang, berichtet die Financial Times heute unter Berufung auf Kreise im Umfeld des früheren Vodafone-Managers. Inzwischen werde aber mit einer Absage von Sarin an den Internetkonzern gerechnet. Yahoo wollte offiziell keine Stellung zu den Spekulationen nehmen.
Einer der Gründe für die Absage sei das Risiko, dass Yahoo zerschlagen werden könnte, heißt es in dem Artikel weiter. Der Softwarekonzern Microsoft ist immer noch am klassischen Suchmaschinengeschäft von Yahoo interessiert. Aktuell prüft Yahoo den Verkauf der Produktsuchmaschine Kelkoo in Europa. Der Internetkonzern will sich stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren und könnte dem Artikel zufolge auch seine Geschäftsbereiche in Asien verkaufen.
Die Suche nach einem neuen Unternehmenschef dürfte Yahoo noch einige Zeit beschäftigen. Die Ernennung eines Nachfolgers von Yang nicht wird nicht vor Januar erwartet. Yang hatte im November seinen Rücktritt angekündigt. Der Yahoo-Mitbegründer will aber im Amt bleiben, bis seine Nachfolge geregelt ist. (dpa) / (anw)