XFree86 4.8.0 erschienen

Das XFree86-Projekt hat eine neue Version seines mittlerweile fast überall durch X.org abgelösten X-Servers fertiggestellt.

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Totgesagte leben länger: Obwohl mittlerweile nahezu alle Linux- und Unix-Anbieter auf X.org umgestellt haben, hat das XFree86-Projekt eine neue Version 4.8.0 seines freien X-Servers fertiggestellt. Darin haben die Entwickler die Autokonfiguration verbessert, diverse Sicherheitslücken gestopft und die Hardwareunterstützung um einige neuere Grafikkarten erweitert.

Nachdem es vor fünf Jahren zu Streitigkeiten und Abspaltungen unter den XFree86-Entwicklern kam und eine Verschmelzung mit der X.org Foundation scheiterte, glitt das XFree86-Projekt – über viele Jahre die am weitesten verbreitete grafische Oberfläche bei Linux und vielen Unix-Varianten – schnell in die Bedeutungslosigkeit ab. Mittlerweile stellt der als XFree86-Fork gestartete X-Server von X.org den Grafikstandard in der Linux- und großen Teilen der Unix-Welt dar. (odi)